LFG Nutzfahrzeugbau

Die Mitglieder der Landesfachgruppe Fahrzeugbau beschäftigen sich mit der handwerklichen
Herstellung, Reparatur und Wartung von gezogenen Nutzfahrzeugen und LKW Aufbauten.

Gemeinsam mit Kunden und Komponentenlieferanten entwickelt der Fahrzeugbauer die
beste Transportlösung.

Im LKW Aufbaubereich werden Kofferaufbauten, Frischdienst-und Möbelkoffer mit oder ohne
Ladebordwand sowie Fahrzeuginneneinrichtungen für Werkstattwagen hergestellt.

Pritschenaufbauten mit oder ohne Plangestell ,Promotion-und Schaustellerfahrzeuge sowie
Kommunalfahrzeuge und Spezialfahrzeuge gehören zum Leistungsumfang.

Weiterhin werden Kranfahrzeuge sowie Absetz- und Abrollfahrzeuge und Kippfahrzeuge hergestellt.

Hydraulische, pneumatische und elektronische Systeme und Anlagen, werden in Nutzfahrzeuge
installiert und gewartet. Ebenfalls werden UVV-und gesetzliche Betriebssicherheitsprüfungen
durchgeführt

Unfallinstandsetzungen mit modernster Mess-und Richttechnik ,auch für Tank-und Silofahrzeuge,
Schwerlastfahrzeuge und Autotransporter runden das Service Angebot ab.

LFG-Leiter: Frank Möller, Vemes GmbH, 04179 Leipzig

Mitglieder:

Vemes GmbH Möller Frank, Schomburgkstr. 1- 04179 Leipzig - Tel: 0341/6868300 Fax: 0341/6868399

Fahrzeugbau Frank, Handelsstr. 24 - 04420 Markranstädt - Tel: 0341/94503 Fax:  0341/9450444

Hohmuth Cristfried, Plauensche Str. 33 - 08412 Werdau - Tel.: 03761/3443

Pfaff Marko, Alte Str. 21 -04651 Bad Lausick - Tel: 034345/5533135 Fax: 034345/5533138

Geißler Fahrzeugbau GmbH, Wiederauer Str. 15 - 09306 Göppersdorf - Tel: 037384/8020 Fax: 037384/8021

 

News aus der Landesfachgruppe

Kehrmaschinen erfolgsorientiert beschaffen - Tipps zur Auswahl eines auf den Betrieb zugeschnittenen Spezialgerätes zur Reinigung von Lagerhallen und Werkstätten 

Das Kehren von Hallen und Außenbereichen zählt zu den umfangreichsten Arbeitskontingenten der Betriebsreinigung. Als Standardhelfer hat sich in vielen Unternehmen die Kehrsaugmaschine etabliert.
Fahrantrieb und Sauggebläse minimieren den körperlichen Einsatz und kommen sowohl Flächenleistung als auch Sauberkeitsgrad zugute. Unabdingbar setzt nachhaltige Wirtschaftlichkeit allerdings eine strikt bedarfsorientierte Investitionsentscheidung voraus.
Leicht ausführbar Rüstfunktionen wie das Wechseln der
Bürste sparen Zeit und beugen Bedienungsfehlern vor

Aufgrund der differenzierten Modellpalette, die aus unterschiedlichen Konstruktions- und Funktionsprinzipien, Größenklassen und Leistungsprofilen resultiert, ist die Anschaffung nach Maß eine realistische Option. Im Hinblick auf das betriebliche Flächenpensum interessiert vorrangig das angebotene Kapazitätsspektrum.
Dieses beginnt mit Nachläufermodellen, die über eine Arbeitsbreite (inkl. eines Seitenbesens) von ca. 80 cm und Schmutzbehälter von ca. 401 Fassungsvermögen
verfügen; ihr maximales Arbeitstempo bemisst sich nach der üblichen Gehge-schwindigkeit von 4,5 km/h.

Ein weitaus größeres Leistungspotenzial stellen Aufsitzmaschinen bereit.
Beispiel: Arbeitsbreite (inkl. eines Seitenbesens) 125 cm, Schmutzbehälter 130 l, Fahrgeschwindigkeit 8km/h.
Wie sich oft erst in Problemsituationen des Einsatzalltags zeigt, wird die Leistungs-fähigkeit von Kehrmaschinen entscheidend von der Ausstattung beeinflusst. Einige praxisfreundliche Funktionen sind: Per integrierter Ladestation lässt sich die Antriebsbatterie an jeder Steckdose aufladen, die Saugstromregelung vereinfacht die Aufnahme von feuchtem Schmutz, die automatische Filterabreinigung verhilft zu durchgängig staubfreiem Kehren und die Grobschmutzklappe ersetzt manuelles Aufnehmen von Abfallstücken.
Die treffsichere Auswahl der Kehrmaschine verlangt eine systematische Vorführung am Objekt, gegebenenfalls einen mehrtägigen Probeeinsatz, der ausreichend Gelegenheit zu technischer Inspektion und Tests gibt.

Als wichtigste Kontrollpunkte des Technosystems gelten
• Kehrmechanik (Bürstenanpressdruck, Drehzahl, Walzenbreite usw.),
• Fahrantrieb (Motortyp und -leistung, Schaltsystem usw.),
• Absaugsystem (Luftmenge, Unterdruck, Abscheidegrad usw.),
• Bürstenaufhängung (pendelnd, fest, verstellbar),
• Endladesystem (Tragebehälter, Rollbehälter, Hochentleerung).

Die jeweilige Lösung beeinflusst Nutzwert und Bedienkomfort gleichermaßen.
Im Brennpunkt der technisch-betriebswirtschaftlichen Bewertung steht das Anwendungsprofil, in dem sich Reinigungsqualität und -effizienz widerspiegeln.

Anhand praktischer Arbeitsproben sind folgende Fragen zu beantworten:

• Entsprechen Arbeitsbreite, Fahrtempo, Akku-Kapazität beziehungsweise Kraft-
stofftank und Schmutzbehälter dem vorgesehenen Flächenpensum?
• Ist die Maschine im Hinblick auf ortsfestes Inventar sowie temporäre Überstellungen (Lagergut,, Flurförderzeuge etc.) genügend manövrierfähig?
• Werden gefugte, stark profilierte sowie gegebenenfalls schadhafte Bodenbeläge zufrieden-stellend gesäubert?
• Erfolgt die Bedienung mühelos und sicher durch günstig platzierte Fuß- bzw. Handschalter und werden die Betriebsdaten übersichtlich angezeigt?
• Lassen sich die Rüstarbeiten - Bürstenwechsel, Filterabreinigung, Kehrgut-entsorgung usw. – einfach und schnell vornehmen?
• Ist die routinemäßige Wartung nach Umfang und Frequenz gering und kann sie weitgehendst in Eigenenergie erfolgen?

Punkt für Punkt kristallisiert sich die optimale Lösung für einen Betrieb heraus.
Zur Rentabilitätsprognose zieht man die Amortisationsrechnung heran, die den Anschaffungspreis und die laufenden Kosten den Reinigungsleistungen gegenüberstellt.
Als Datenbasis dienen neben den Ergebnissen des Probeeinsatzes, die Muster-kalkulationen der Maschinenlieferanten.
Die Feinabstimmung von Kehrmaschinen auf das Bedarfsszenario erfolgt wesentlich über spezifisches Zubehör. Produktivität setzt unter anderem voraus, dass Material und Beborstungsmuster der Kehrwalze dem Reinigungsproblem entsprechen. Das Reinigungsproblem wiederum setzt sich durch die Art der Verschmutzung und des Bodenbelags zusammen. Neben Standardbürsten, die sich für alle üblichen Verschmutzungen und Oberflächen eignen, sind zwei Spezialkonzepte verfügbar:
extraweiche Bürsten für Feinstaub und extraharte stark haftende Verschmutzungen.

Auch eine große Auswahl an Anbausätzen und Sonderausrüstungen steht zur Verfügung. Um manuelle Arbeitsgänge zu integrieren, bietet sich beispielweise das Home-Base- System an. Der Anbausatz bringt Besen, Grobschmutzzange und Kleingeräteunter. Sonderansprüche in puncto Arbeits- und Einsatzsicherheit lassen sich durch Schutzdach, Wetterschutzkabine, Rundumwarnleuchte, pannensichere Bereifung etc. erfüllen.

Beispiele zum Thema Zusatznutzen: Ein Seitenbesen mit Stahlborsten ermöglicht die Fußboden- Entschichtung, per Mähwerk erweitert sich das Einsatzspektrum auf die Grünpflege, Schneeschild und Streugutanhänger befähigen zum Räumdienst im Winter.

Um die eingekaufte Leistung auszuschöpfen, sollte schon während der Investitions-phase die Prozessoptimierung erfolgen. Sie zielt auf maximale Flächenleistung bei adäquater Reinigungsqualität, Einsatzparameter wie Bürstentyp, Anpressdruck und Fahrtempo sowie die Routenführung müssen festgelegt werden.
Zugleich bestimmt man rationelle Praktiken für notwendige Verbundarbeiten wie Beräumung des Areals oder manuelle Abfallbeseitigung.
Schließlich werden die Rüstfunktionen, die bei der In- und Außerbetriebnahme des Geräts anfallen, erfasst und optimiert.
Alle definierten Prozessdaten gehen in detaillierte Arbeitsbeschreibungen ein und werden über standardisierte Personaleinweisungen den Reinigungskräften vermittelt.

Quelle: DeutscheHandwerksZeitung v. 24.Juni 2016

 

 


 

Kooperationspartner

  •  Partner für Technik 
  •   
  •  Metall & mehr