Lehre und Abi im Doppelpack

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Lehre und Abi im Doppelpack
Dubas mit Metallbau- und Elektroniker-Azubis startet

Ab Herbst können die ersten Schüler in Sachsen einen Handwerksberuf erlernen und gleichzeitig ihre allgemeine Hochschulreife erlangen. Innerhalb von vier Jahren erwerben die Jugendlichen so ihren Gesellenbrief und machen ihr Abi.

Duale Berufsausbildung mit Abitur in Sachsen, kurz Dubas, nennt sich das Pilotprojekt, das im Freistaat seit dem Jahr 2011 läuft, allerdings erst jetzt zwei Handwerksberufe mit einschließt. Metallbauern mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik und Elektronikern mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik steht der doppelqualifizierende Bildungsgang offen.

Dabei findet der schulische Teil der Ausbildung am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) für Wirtschaft und Technik in Bautzen statt. Er kombiniert allgemeinbildende und berufsbezogene Unterrichtsinhalte am beruflichen Gymnasium mit den berufsübergreifenden und berufsbezogenen Inhalten der Berufsschule.

Der vierjährige Dubas-Weg der Handwerksschüler wird am BSZ beginnen, die betriebliche Berufsausbildung im zweiten Schulhalbjahr. Dafür schließen die Schüler wie üblich einen Ausbildungsvertrag mit einem Handwerksbetrieb über dreieinhalb Jahre ab.

Die Hälfte der Ausbildungsdauer findet im Betrieb und im überbetrieblichen Ausbildungszentrum statt, die andere Hälfte, etwa 27 Wochen pro Ausbildungsjahr, im BSZ.

Bis zum 31. März 2019 können sich Unternehmen und Auszubildende beim Berufsschulzentrum (BSZ) für Wirtschaft und Technik Bautzen für die Berufsausbildung mit Abitur in einem der beiden genannten Ausbildungsberufe des Handwerks für das Schul- und Ausbildungsjahr 2019/2020 anmelden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Fachverband Metall Sachsen unter der Telefon-Nr.: 0351/ 84129230; Fax-Nr.: 0351 84129232 oder
E-Mail: info@metallhandwerk-sachsen.de.

Quelle: Deutsche HandwerksZeitung Ausgabe 3, Februar 2019


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